18.03.2009, 00:00 Uhr

Ruby on Rails 2.3 führt Applikations-Templates ein

Ruby-Entwickler dürfen sich über interessante Neuigkeiten bei Ruby on Rails freuen.
Obwohl die Versionsnummer nicht unbedingt auf große Sprünge schließen lässt, hat es das Update auf Ruby on Rails 2.3 in sich. Die Rapid-Application-Development-Umsetzung (RAD) der beliebtesten Programmiersprache nach PHP unterstützt Entwickler jetzt mit Templates für Anwendungen. Die müssen nicht jedesmal von Grund auf neu geschrieben werden, sondern häufig verwendete Komponenten und Konfigurationen lassen sich in Vorlagen anlegen, um sie beim nächsten Mal wieder einzusetzen. Durch die überarbeitete Unterstützung für Rails Engines sollen Applikationsbausteine leichter wiederverwendbar sein und komplett mit Routing, Views, Models und so weiter funktionieren.
CGI ist jetzt aus Rails verschwunden. Dafür kommt jetzt Rack zum Einsatz, das im Ruby-Umfeld bereits oft anzutreffen ist. Die Projektverantwortlichen sprechen hier von einer großen internen Veränderungen, die für Entwickler vor allem eines bedeutet: Testen, testen, testen. Trotzdem lässt sich CGI übrigens über ein Proxy-Interface weiter verwenden. Mit Metal steht ein neues Konzept zur Verfügung, bei dem ein schnelles Routing definiert werden kann, das den Action Controller einfach umgeht. Komplexe Formulare lassen sich mit der neuen Nested-Forms-Unterstützung noch einfacher einsetzen. (jp)




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