Cybersicherheit 08.05.2022, 08:11 Uhr

Investitionen in die Cybersicherheit

Die neue globale Studie »Identity Security Threat Landscape« des Sicherheitsexperten CyberArk zeigt, dass in Unternehmen eine immer höhere Anzahl an menschlichen und maschinellen Identitäten vorhanden ist.
Report: Investitionen in die Cybersicherheit halten nicht Schritt mit den steigenden Risiken.
(Quelle: www.cyberark.com)
Sie bewegt sich vielfach in einer Größenordnung, die in die Hunderttausende geht. Dadurch bestehen für Unternehmen zwangsläufig größere Cybersicherheitsrisiken.
Jede umfassende IT- oder digitale Initiative führt zu einer höheren Anzahl an Interaktionen zwischen Menschen, Applikationen und Prozessen – und damit auch zu mehr digitalen Identitäten. Wenn sie nicht adäquat verwaltet werden und ungesichert sind, können sie ein erhebliches Cybersicherheitsrisiko darstellen. Die Zahlen aus den befragten deutschen Unternehmen belegen diese Gefahr: 74 Prozent der nicht-menschlichen Identitäten oder Bots haben Zugang zu vertraulichen Daten und Ressourcen. Der durchschnittliche Mitarbeiter hat Zugriff auf mehr als 25 Applikationen und Accounts. In einem Unternehmen gibt es inzwischen elf Mal mehr maschinelle als menschliche Identitäten. 85 Prozent der Unternehmen speichern Secrets an mehreren Stellen in DevOps-Umgebungen. Schließlich meinen 71 Prozent der Befragten, dass Entwickler in der Regel mehr Berechtigungen haben, als sie für ihre Aufgaben benötigen.
Die Sicherheitsexperten sind sich einig, dass die unternehmensweiten digitalen Initiativen nicht adäquat von Security-Programmen und -Tools unterstützt werden. So konstatieren 73 Prozent, dass ihr Unternehmen in den letzten zwölf Monaten der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs Vorrang vor der Gewährleistung einer robusten Cybersicherheit gegeben hat. Zudem erklären 52 Prozent, dass sie keine Identitätssicherheitskontrollen für ihre geschäftskritischen Anwendungen eingerichtet haben.




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