Sophos 28.08.2022, 09:46 Uhr

Ransomware-Angriffe auf Finanzdienstleister

The State of Ransomware in Financial Services 2022 von Sophos zeigt einen signifikanten Anstieg von Ransomware-Attacken auf Finanzdienstleister.
Für die Sophos-Studie »The State of Ransomware 2022AB wurden 5.600 IT-Fachleute in mittelgroßen Organisationen in 31 Ländern befragt.
(Quelle: www.sophos.com)
55 Prozent wurden im letzten Jahr angegriffen, ein Anstieg um 62 Prozent (in 2020 waren es noch 34 Prozent). Mehr als zwei Drittel (64 Prozent) meldete eine Zunahme der Angriffskomplexität, 6 Prozent mehr als im Vorjahr. Zudem hatten die Angriffe für mehr als die Hälfte (55 Prozent) deutlich stärkere Auswirkungen.
Die Studie zeigt aber auch: Im Vergleich zu anderen Branchen sind Finanzdienstleister mit am widerstandsfähigsten. Offensichtlich haben sie sich einen starken mehrschichtigen Schutz gegen Ransomware-Angriffe aufgebaut. Nur 54 Prozent berichteten, dass Angreifer ihre Daten erfolgreich verschlüsselt haben. Der weltweite Durchschnitt über alle Branchen hinweg liegt bei 65 Prozent. 10 Prozent waren in der Lage, ihre Daten nach der Verschlüsselung vollständig wiederherzustellen, im Vergleich zu 4 Prozent in allen anderen Branchen. Zwei Drittel (62 Prozent) erholten sich innerhalb einer Woche von einem Angriff. Global gelang das nur gut der Hälfte der Unternehmen in allen Sektoren (53 Prozent).
Die Rate der Lösegeldzahlungen hat sich im letzten Jahr mehr als verdoppelt – von 25 Prozent auf 52 Prozent. Nur 54 Prozent berichteten, dass Angreifer ihre Daten erfolgreich verschlüsselt haben. Der weltweite Durchschnitt über alle Branchen hinweg liegt bei 65 Prozent. 10 Prozent waren in der Lage, ihre Daten nach der Verschlüsselung vollständig wiederherzustellen, im Vergleich zu 4 Prozent in allen anderen Branchen.




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