Datensicherung 03.10.2021, 10:05 Uhr

Studie von Dell Technologies

Anhaltende Cyberbedrohungen und neue Technologien wie Cloud-native Anwendungen, Kubernetes-Container und KI stellen Unternehmen weltweit bei der Datensicherung vor große Herausforderungen. Das zeigt der Dell Technologies 2021 Global Data Protection Index.
Der 2021 Global Data Protection Index (GDPI) untersucht die Datensicherungsstrategien von Unternehmen.
(Quelle: www.delltechnologies.com)
Der Studie zufolge verwalten die Unternehmen im Durchschnitt heute mehr als zehn Mal so große Datenmengen wie noch vor fünf Jahren. Lag die Datenmenge im Jahr 2016 noch bei durchschnittlich 1,45 Petabyte, beträgt sie im Jahr 2021 satte 14,6 Petabyte. 82 Prozent der Befragten befürchten, dass sie mit ihren vorhandenen Lösungen zur Datensicherung nicht alle künftigen Geschäftsanforderungen erfüllen können. Diese Sorgen scheinen berechtigt zu sein, denn über 30 Prozent gaben an, im vergangenen Jahr Daten verloren zu haben, und bei fast der Hälfte (45 Prozent) kam es zu ungeplanten Systemausfällen.
62 Prozent der Befragten befürchten, dass ihre Maßnahmen zur Datensicherung nicht ausreichen könnten, um mit Malware-Attacken wie etwa einem Ransomware-Angriff fertig zu werden. 74 Prozent stimmen der Aussage zu, dass sie durch die wachsende Anzahl an Home-Office-Mitarbeitern einer steigenden Gefahr von Datenverlusten ausgesetzt sind. Über zwei Drittel der Befragten (67 Prozent) sind sich nicht sicher, ob sie nach einer Cyberattacke oder einem anderen Datenverlust ihre geschäftskritischen Daten wiederherstellen könnten. 63 Prozent sind davon überzeugt, dass aufkommende Technologien wie Cloud-native Anwendungen, Kubernetes-Container oder Künstliche Intelligenz Risiken für die Datensicherung mit sich bringen. Das Fehlen von Datensicherungslösungen für neuere Technologien zählt für Unternehmen zu den drei größten Herausforderungen bei der Datensicherung. Bei Unternehmen, die Datensicherungslösungen mehrerer Anbieter im Einsatz haben, sind die Kosten von Datenverlusten deutlich höher als bei Unternehmen, die auf einen einzigen Anbieter setzen. Im Durchschnitt fallen sie fast vier Mal so hoch aus.




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