IT-Sicherheit im Home-Office 29.11.2020, 09:46 Uhr

Unternehmen müssen stärker investieren

Seit Beginn der Covid-19 Pandemie im März 2020 haben viele Unternehmen in Deutschland die Arbeitsplätze ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins Home-Office verlegt um so das Infektionsrisiko zu verringern und der weiteren Verbreitung des Virus entgegenzutreten.
Markus Schaffrin ist IT-Sicherheitsexperte und Geschäftsbereichsleiter Mitgliederservices im eco.
(Quelle: www.eco.de)
Diese Maßnahme schützt Arbeitnehmer zwar vor Ansteckung. Für die IT-Systeme bedeutet dies aber häufig auch ein neues oder zumindest größeres Risiko als bisher, Opfer von Cyber-Angriffen zu werden. Grund dafür ist, dass viele Arbeitgeber noch nicht in angemessene Sicherheitsmaßnahmen investiert und ihre Mitarbeiter für bestehende Gefahren sensibilisiert haben.
»Beim Übergang zum mobilen Arbeiten haben viele Unternehmen IT-Sicherheitsaspekte zunächst zurückgestellt«, sagt Markus Schaffrin, IT-Sicherheitsexperte und Geschäftsbereichsleiter Mitgliederservices im eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. Dabei sei im Home-Office die Bedrohungslage noch größer als in den Unternehmensräumen selbst. IT-Fachpersonal sei nicht persönlich vor Ort und wenn der sensibilisierende Flurfunk fehle, seien auch Phishing-Attacken erfolgreicher. »Wenn Unternehmen jetzt die Situation richtig bewerten und IT-Sicherheit zur Chefsache machen, dann können sie sich in der Corona-Pandemie vor existenzbedrohenden Cyber-Angriffen schützen«, so Schaffrin.




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