Leichtere Container-Nutzung 05.05.2019, 11:33 Uhr

Docker stellt Enterprise-Version 3.0 vor

Der Aufbau komplexer Docker-Infrastrukturen gilt als komplex. Zusammen mit CapGemini will Docker deswegen nun Managed Services anbieten, die den Einstieg in moderne Container-Umgebungen erleichtern sollen.
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Die Container-Lösung Docker hat die moderne Enterprise-IT verändert. Statt in relativ schwergewichtigen virtuellen Maschinen können Business-Anwendungen oder sogar nur einzelne Prozesse in schlanken Containern schnell und flexibel zum Einsatz gebracht werden. Auf der DockerCon-Konferenz in San Francisco hat der Hersteller jetzt die Version 3.0 von Docker Enterprise vorgestellt. Sie soll es interessierten Unternehmen deutlich erleichtern, eigene Umgebungen mit Docker aufzubauen.
Insbesondere in Verbindung mit Orchestrierungs-Plattformen wie Kubernetes ist der Betrieb grösserer Docker-Installationen bislang recht aufwändig. Docker Enterprise 3.0 soll nun die gesamten dabei benötigten Prozesse vereinfachen. Sowohl den Einstieg, das Deployment der diversen Container und ihre Verwaltung möchte der Anbieter mit der neuen Lösung erleichtern. Die Frage ist nur, ob Docker damit nicht etwas zu spät kommt. Die grossen Cloud-Plattformen bieten bereits selbst entsprechende Möglichkeiten an oder sind dabei, diese zu entwickeln.
Docker möchte die neue Lösung als kostenpflichtigen Managed Service anbieten, der sowohl On-Premise beim Kunden oder als Public- beziehungsweise Private-Cloud genutzt werden kann. Dazu arbeitet das Unternehmen mit der französischen Beratungs- und Dienstleistungsgesellschaft CapGemini zusammen, die weltweit knapp 200'000 Mitarbeiter beschäftigt.
Docker Enterprise 3.0 besteht aus mehreren Anwendungen: Docker Desktop Enterprise dient zur Entwicklung, dem Testen und dem Ausspielen neuer Container. Die Software steht sowohl für Windows als auch MacOS zur Verfügung. Dazu kommen die Lösung Docker Applications, mit der sich die Verwaltung der in den Container installierten Anwendungen erleichtern lassen soll, sowie Docker Kubernetes Services (DKS), um Kubernetes integrieren zu können.


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