31.03.2009, 14:56 Uhr

IBMs neue Intel-Server sollen sparen helfen

IBM hat am Montag, den 30. März, eine neue Generation von Intel-basierten Servern und Blades vorgestellt. Die auf Intels Nehalem-Quadcore-Prozessor basierenden Server System x3550 M2 and x3650 M2, das BladeCenter HS22 und System x iDataPlex dx360 M2 sollen höhere Leistung bei geringerem Energieverbrauch liefern.
Nur wenige Tage, nachdem Dell seinen Nehalem-basierten Cloud-Server (Codename Xanadu) vorstellte, präsentiert Big Blue mehrere Konkurrenzprodukte auf der Intel-CPU Xeon 5500. Sie sollen es Kunden ermöglichen, Cloud-Konzept-basierte Rechenzentren aufzubauen und dabei die Kosten im Griff zu behalten, die mit Management, Energieverbrauch und Sicherheit beim Betrieb einer großen Anzahl von Servern verbunden sind. Insbesondere die Kosten für Energie, Kühlung und Systemverwaltung hätten sich seit dem Jahr 2000 verdoppelt, so die IBM-Managerin Vesna Maric (siehe Bild).
Mit einem bis zu 3,5-fachen Leistungszuwachs soll deshalb auch eine effizientere Energienutzung einhergehen. Diese werde mit der Energiesteuerung des Nehalem-Prozessors selbst und mit effizienteren Netzteilen möglich. In Verbindung mit einer automatisierten Systemverwaltung durch die System Director Management-Suite ließen sich so bis zu 100$ pro Server und Jahr an Energie einsparen. Die IBM Systeme x3550 M2 and x3650 M2 etwa erreichen eine Energieeffizienz von 92 Prozent sowie fast zwei Drittel weniger Stromverbrauch. Das IBM BladeCenter HS22 verringert seinen Energieverbrauch um rund ein Drittel.
Die HS22 Modelle sind ab 31.3.2009 verfügbar, die Modelle x3550 M2 und x3650 M2 ab 30.04.2009. Trotz doppelter Leistung und geringerem Verbrauch sind die Preise durchaus erschwinglich geblieben. Die Netto-Listpreise sind modellabhängig und beginnen bei den HS22-Modellen ab 2010 Euro, bei den x3550 M2-Modellen ab 2230 Euro und bei den x3650 M2-Modellen ab 2260 Euro. (Michael Matzer)




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