Augmented Reality 09.11.2020, 09:13 Uhr

Digitalisierung in Industrie und Handwerk

Mit dem Projekt LAARA der Uni Siegen und der TU Dortmund soll der effektive Einsatz von Augmented Reality in der beruflichen Bildung erforscht werden. Dafür arbeiten Forscher aus den Bereichen Didaktik und Berufspädagogik sowie Informatik und Maschinenbau zusammen.
Ein Forschungsteam der Universität Siegen und der TU Dortmund untersucht, wie Augmented Reality beim Lernen und der Arbeit helfen kann.
(Quelle: www.uni-siegen.de )
Wie sollte die Digitalisierung in Industrie und Handwerk sowie in der beruflichen Aus- und Weiterbildung gestaltet werden? Und wie können die ProtagonistInnen in diesen Bereichen von den neuen technischen Möglichkeiten profitieren? Antworten auf diese und weitere Fragen wollen WissenschaftlerInnen der Universität Siegen und der TU Dortmund gemeinsam finden. Im Forschungsprojekt LAARA, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit rund 1 Million Euro gefördert wird, werden die Möglichkeiten und Grenzen von Augmented Reality (AR) in Arbeits- und Lernprozessen untersucht.
»Die Technologie ist im Grunde marktreif. Wenn es aber um die Integration in die komplexen sozio-cyber-physischen Systeme der Praxis geht, fehlen häufig Konzepte«, sagt Dr. Steffen Jaschke. Er ist Koordinator des Projektes und Leiter der Didaktik der Informatik an der Universität Siegen. Im Labor des ebenfalls beteiligten Lehrstuhls für Umformtechnik wurden bereits im Projekt Cyberrüsten 4.0 wichtige Erfahrungen mit der AR-Technik gesammelt. Fachkräfte bekommen dort über eine AR-Brille die Arbeitsschritte für das Rüsten einer Biegemaschine als 3D-Hologramm angezeigt. Dadurch kann die Effizienz gesteigert und bei systematischer Anwendung das Erfahrungswissen nachhaltig im Betrieb gesichert werden. Nun wollen die Forscher untersuchen, wie AR-Systeme für Lehrkonzepte der beruflichen Bildung gestaltet werden können.



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