Fraunhofer 15.06.2020, 09:53 Uhr

Home-Office-Studie

Anfang April 2020 hat Fraunhofer FIT eine Homeoffice-Umfrage gestartet. Gemäß der Auswertung der ersten rund 500 Fragebögen sind 79 Prozent der Frauen und 85 Prozent der Männer zufrieden im Homeoffice.
Das Fraunhofer FIT hat eine Homeoffice-Umfrage gestartet.
(Quelle: www.fit.fraunhofer.de )
Allerdings empfinden 34 Prozent der Frauen Produktivitätseinbußen, gegenüber nur 20 Prozent der Männer. Weitere Ergebnisse der Studie sind:
Eine als erfolgreich empfundene Leistungserbringung ist für die Zufriedenheit im Homeoffice ausschlaggebender als die soziale Nähe zu den Kollegen. Faktoren, die dazu beitragen, dass Homeoffice gut funktioniert sind eine gute technische Ausstattung, regelmäßige Team-Meetings, eine klare Trennung zwischen Arbeits- und Privatleben sowie geeignete Räumlichkeiten.
Als Faktoren, die dazu beitragen, dass Homeoffice nicht gut funktioniert nennt die Studie, dass zu viele verschiedene technische Medien die Kommunikation erschweren. Zudem können virtuelle Lösungen das Menschliche nicht ersetzen. Die fehlende physische Nähe im Homeoffice beeinträchtigt tägliche Arbeitsroutinen, individuell und auch im Team. Insgesamt wird im Homeoffice deutlich weniger kommuniziert.
Ob die eigene Produktivität im Homeoffice als höher, gleich oder weniger hoch eingeschätzt wird, liegt laut Studie an der Erreichbarkeit von Kollegen, der technischen Ausstattung sowie dem Vorhandensein von Kindern unter zwölf Jahren. Insgesamt schätzen die Befragten ihre Produktivität gegenüber der Arbeit im Büro als etwas höher ein.


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