ESET-Studie 07.06.2020, 11:19 Uhr

Elektronische Zahlverfahren auf dem Vormarsch

An Deutschlands Kassen wird immer häufiger per Karte bezahlt.
Die Ergebnisse der ESET-Umfrage »So bezahlt Deutschland«.
(Quelle: www.eset.de )
48 Prozent der Bundesbürger begleichen ihre Rechnung im stationären Handel per EC-Karte und zwölf Prozent nutzen dazu ihre Kreditkarte, wie eine repräsentative Umfrage zeigt, die im Auftrag von ESET durchgeführt wurde. Damit legen diese Bezahlverfahren deutlich zu und lassen das hierzulande als Zahlungsmethode so beliebte Bargeld deutlich hinter sich. Nur noch für 29 Prozent der Menschen in Deutschland sind Scheine und Münzen das bevorzugte Mittel zur Bezahlung an der Ladenkasse.
Mobile Bezahlsysteme wie Google Pay oder Apple Pay sind für die meisten jedoch auch in Zeiten der Corona-Krise keine Alternative zu Bargeld oder zur Kartennutzung. Lediglich fünf Prozent bevorzugen diese Bezahlmethode und greifen an der Kasse zum Smartphone. Nach wie vor sorgen Sicherheitsbedenken dafür, dass sich Mobile Payment via Bezahldienst oder Banking-App hierzulande kaum durchsetzt.
»Hygiene spielt in Zeiten von Corona auch an den Kassen im stationären Handel eine wichtige Rolle. Das sorgt dafür, dass auch diejenigen zur Karte greifen, die bislang dem Bargeld den Vorzug gegeben haben«, erläutert Christian Lueg, ESET PR-Manager. Das Vertrauen in die Kartenzahlung sei groß. »Bei Mobile Payment überwiegt nach wie vor die Skepsis. Die Verbraucher haben Sicherheitsbedenken und zögern daher noch. Diese Bedenken sind aber weitestgehend unnötig. Gängige mobile Bezahlsysteme sind sogar sicherer als klassiche Methoden. Hier gilt es für die Anbieter, noch mehr Aufklärungsarbeit zu leisten und Vertrauen zu schaffen.«



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