Studie zu DevOps 07.07.2019, 09:38 Uhr

Fehlende interne Kommunikation

Laut einer Studie von Trend Micro spielen DevOps eine immer wichtigere Rolle in vielen Unternehmen. Gleichzeitig zeigt sich aber auch, dass sich die Kommunikation zwischen den Verantwortlichen für IT-Sicherheit und Software-Entwicklung noch deutlich verbessern muss.
Richard Werner ist Business Consultant bei Trend Micro.
(Quelle: www.trendmicro.com )
Das Marktforschungsinstitut Vanson Bourne befragte im Auftrag von Trend Micro insgesamt 1.310 IT-Entscheider aus Großunternehmen sowie KMU weltweit hinsichtlich ihrer Meinungen zu DevOps. Die Befragten befinden sich aktuell an unterschiedlichen Punkten im Implementierungsprozess für DevOps in ihren Unternehmen. Ziel dieser Implementierung ist es, Teams für Anwendungsentwicklung, IT-Betrieb und Security zu integrieren, um die Software-Entwicklung schneller und sicherer zu machen.
70 Prozent der Befragten in Deutschland gaben an, dass DevOps-Initiativen im vergangenen Jahr an Bedeutung gewonnen hätten. Ein noch höherer Anteil sagte, die Kommunikation innerhalb der IT-Abteilung müsse sich verbessern: So sollten laut 89 Prozent der Teilnehmer Software-Entwickler und IT-Sicherheitsexperten in engerem Kontakt stehen. 75 Prozent der Befragten möchten zudem IT-Operations stärker miteinbeziehen. 40 Prozent der IT-Entscheider sind der Ansicht, dass diese Silos das Entstehen einer DevOps-Kultur in Unternehmen erschweren.
»Die Geschichte der Software-Entwicklung hat gezeigt, dass die wichtigsten Veränderungen niemals schnell und reibungslos ablaufen. Der Grund dafür ist, dass der wichtigste Erfolgsfaktor die Mitarbeiter sind. Diese bringen jedoch immer gewohnte Verhaltensweisen und kulturelle Eigenheiten mit«, sagt Richard Werner, Business Consultant bei Trend Micro. »Unternehmen, die eine DevOps-Struktur einrichten, gehen sicher in die richtige Richtung. Jedoch dürfen sie die Sicherheit dabei nicht außer Acht lassen.«


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