Geoblocking-Verordnung 04.12.2018, 17:38 Uhr

Offene Grenzen

Das bringt die neue Geoblocking-Verordnung.
Zum 3. Dezember 2018 ist die EU-Verordnung 2018/302 über Maßnahmen gegen ungerechtfertigtes Geoblocking und andere Formen der Diskriminierung aufgrund der Staatsangehörigkeit, des Wohnsitzes oder des Ortes der Niederlassung des Kunden innerhalb des Binnenmarkts, oder kurz Geoblocking-Verordnung, in Kraft getreten. Sie gilt für alle Händler, die sich an Kunden aus der Europäischen Union beziehungsweise aus dem Europäischen Wirtschaftsraum (Norwegen, Island und Lichtenstein) wenden. Auf Kunden aus Nicht-EU-Staaten, also zum Beispiel auch die Schweiz, ist die Verordnung nicht anwendbar.
Der Zweck dieses Regelwerks besteht in der Unterbindung von Diskriminierungen in Bezug auf den generellen Zugang zu Internetangeboten. Wenn beispielsweise ein deutscher Verbraucher seinen Lieblingskaffee in einem italienischen Webshop zu einem besonders günstigen Preis vermutet, soll ihm der Zugang zu dieser italienischen Site nicht verwehrt werden können, nur weil ihm eine aus Deutschland stammende IP-Adresse zugeordnet wird.

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