Avision 14.10.2019, 10:55 Uhr

Fünf Störenfriede

Bitte nicht stören: Sitzt ein Entwickler völlig vertieft und kaum ansprechbar vor dem Computer, ist das meist ein gutes Zeichen.
Nadine Riederer ist CEO bei Avision.
(Quelle: Avision )
Scheinbar mühelos fließt dann der Code über den Bildschirm: Der Entwickler ist gerade im Flow, ein Zustand absoluter Konzentration – und den gilt es möglichst lange aufrechtzuerhalten. Der IT-Dienstleister Avision erläutert mit einem Augenzwinkern häufige Flow-Killer im Büro, die Entwickler aus dem Konzept bringen.
Häufig nerven nicht funktionierende oder wechselnde Tools . Ebenso störend sind Betriebssystem-Updates. Geteilte Arbeit heißt, sich immer wieder abzustimmen und gegenseitig auf den neuesten Stand zu bringen. Ohne Einmischung und den damit verbundenen Mehraufwand würde der Entwickler das Projekt womöglich schneller zum Abschluss bringen.
Geräusche können den Entwickler in seiner Arbeit stören, etwa der laut telefonierende Büronachbar oder ein lauter Kollege im Flur. Wird sich beim Entwickler während seiner Arbeit immer wieder nach Zwischenergebnissen erkundigt, reißt ihn das ebenfalls aus seiner Arbeit.
Ärgerlich sind auch Störenfriede in den eigenen Reihen. Setzt man einen introvertierten Kollegen neben einen extrovertierten Kollegen wird es nicht lange dauern, bis ersterer genervt ist. Ähnlich verhält es sich, wenn Product Owner und Entwickler im selben Büro sitzen. Akuter Kaffeemangel ist das Schlimmste, was man einem Entwickler antun kann. Damit der Entwickler wie eine gut geölte Maschine funktioniert, braucht er in regelmäßigen Abständen seinen Treibstoff.
»Generell ist es kontraproduktiv, bei der Softwareentwicklung allzu sehr in die gewohnte Arbeitsweise der Beteiligten einzugreifen«, sagt Nadine Riederer, CEO bei Avision. »Natürlich gibt es auch unter Entwicklern sehr unterschiedliche Charaktere, doch es gibt viele Aspekte, die alle gleichermaßen zur Weißglut bringen.«



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