BMBF-Projekt mARGo 28.01.2020, 16:29 Uhr

Erweiterte Realität für die öffentliche Verwaltung

Im Rahmen eines Projekts des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) entwickeln die Karlsruher Disy Informationssysteme GmbH und die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin neuartige mobile Geodatentechnologien.
BMBF-Projekt mARGo entwickelt geodatenbasierte mobile Augmented Reality.
(Quelle: www.margo-projekt.de )
Ziel des Projekts mARGo ist es, den mobilen Einsatz von geodatenbasierter Augmented Reality (GeomAR) mit praxistauglichen Werkzeugen zu unterstützen.
Um das große Nutzungspotenzial der mobilen AR auszuschöpfen und deren Einsatzfelder weiter zu verbreitern, finanziert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Projekt »Mobile Augmented Reality für Geoobjekte (mARGo)«. Die Karlsruher Disy Informationssysteme GmbH (Disy) untersucht im Rahmen dieses Projekts gemeinsam mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) den Einsatz von geodatenbasierter mobiler Augmented Reality (GeomAR). Dabei werden ohne die Verwendung von Markern oder die aufwendige Vorbereitung von Bilderkennungsverfahren möglichst wirklichkeitsnahe und im räumlichen Kontext stimmige Darstellungen von digitalen Informationen oder Objekten in ein großräumiges Bild einer Freilandumgebung eingeblendet. Genutzt werden dazu die GPS-Positionierung des Mobilgeräts, die Bewegungssensorik des Mobilgeräts und existierende Geodaten.
An der HTW wurde zur Szenario-Identifikation und Anforderungserhebung eigens eine auf Kreativitätstechniken basierende und auf mAR-Fragestellungen zugeschnittene Workshop-Methodik entworfen und mit den Praxisvertretern zusammen angewandt. Auf dieser Basis wurde eine Reihe möglicher mAR-Anwendungen für die öffentliche Verwaltung identifiziert und zwei Anwendungsszenarien davon wurden für die prototypische Umsetzung im weiteren Projektverlauf ausgewählt: die realitätsnahe Visualisierung der potenziellen Auswirkungen neu geplanter Windenergieanlagen auf das Erscheinungsbild in der Landschaft und die Unterstützung der Durchführung, Dokumentation und Bewertung von Bodenproben im Rahmen der Flurneuordnung. Anhand der Beispielanwendungen werden in der nächsten Projektphase die ersten technischen Umsetzungen entwickelt.



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