IIoT 03.09.2018, 07:20 Uhr

Datenlogger mit IIoT-Anbindung

Der Automatisierungsspezialist gbm aus Mönchengladbach hat mit dydaqlog einen neuen Datenlogger mit Anbindung an das Industrial Internet of Things (IIoT) vorgestellt.
Der Datenlogger dydaqlog besitzt 16 analoge Eingänge.
Für den Betrieb von dydaqlog braucht keine Software installiert werden, denn der Logger bringt seine Software selbst mit. Das ARM-Prozessormodul ist gleichzeitig ein Webserver. Mit Hilfe eines beliebigen Web-Browsers können die Messkanäle konfiguriert, Dashboards zur Datenanzeige erstellt, mathematische Funktionen programmiert und das Logging der Messdaten eingestellt werden.

Der dydaqlog Datenlogger kann seine Messdaten auf der systemeigenen großen microSD Card speichern oder über FTP oder das MQTT Protokoll direkt in industrielle Clouds übertragen. Bei Ereignissen wie Überschreitung von Schwellwerten oder definierten Zeitpunkten können E-Mails mit einer frei editierbaren Nachricht versendet werden.

Der Datenlogger besitzt 16 analoge Eingänge, die jeweils mit einem 24 Bit Sigma-Delta-Wandler ausgestattet sind. Die maximale Abtastrate ist 10 Samples/s je Kanal.  Mit dem Logger können Spannungen und Ströme gemessen werden. Außerdem unterstützt er den direkten Anschluss von allen gängigen Thermoelementen inklusive einer Referenzmessstelle für die Kaltstellenkompensation, von PT100 und PT1000 Widerstandsthermometern und die Anschaltung von Messbrücken. Für Widerstandthermometer und Messbrücken werden die erforderlichen Konstant-Ströme und -Spannungen bereitgestellt. Ein Umweltsensor liefert Daten über die Umgebungstemperatur und die relative Luftfeuchtigkeit. Für das Erfassen von Zuständen sowie Steuerungsaufgaben bietet der dydaqlog Datenlogger zudem 6 optoentkoppelte digitale Eingänge und 6 elektronische Relais-Ausgänge.


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