Gemalto-Umfrage 03.11.2017, 10:31 Uhr

Mangelndes Vertrauen in die Sicherheit von IoT-Geräten

Das Marktforschungsinstitute Vanson Bourne hat 1.050 IT-Entscheider und 10.500 Anwender in den USA, UK, Frankreich, Deutschland, Indien, Japan, Australien, Brasilien, Benelux, im Nahen Osten und Südafrika für Gemalto zum Thema IoT befragt.
(Quelle: www2.gemalto.com/iot/)
Laut Umfrage haben 90 Prozent der Verbraucher kein Vertrauen in die Sicherheit von IoT. Dies ergibt sich aus der Tatsache, dass zwei Drittel der User und fast 80 Prozent aller Organisationen der Meinung sind, dass Regierungen Sicherheitsvorschriften für das IoT festlegen sollten.
Am meisten fürchten sich die Verbraucher davor, dass Hacker die Kontrolle über ihre Geräte übernehmen könnten (angeführt von zwei Dritteln der Befragten). Tatsächlich wurde dies als schlimmer eingestuft als eine mögliche Preisgabe von Daten (60 Prozent) und Cyberkriminelle, die auf private Informationen zugreifen (54 Prozent). Obgleich mehr als die Hälfte der Verbraucher (54 Prozent) ein IoT-Gerät besitzt, sind nur 14 Prozent der Ansicht, dass sie im Hinblick auf die Sicherheit dieser Geräte genau Bescheid wissen. Dies zeigt, dass sowohl Anwender als auch Unternehmen diesbezüglich besser informiert werden müssen.
Im Bezug auf Investionen beim Thema Sicherheit zeigt die Umfrage, dass IoT-Gerätehersteller und Serviceanbieter lediglich 11 Prozent ihres gesamten IoT-Budgets in die Sicherheit ihrer Devices investieren. Der Studie zufolge sind sich die Hersteller und Dienstleister bewusst, wie wichtig der Schutz der Geräte und der Daten ist, die diese generieren oder übertragen. Die Hälfte der Unternehmen hat das Security by Design-Prinzip eingeführt. Dabei findet das Thema Datenschutz bereits in der Entwurfsphase des Softwareentwicklungsprozesses Berücksichtigung. Zwei Drittel (67 Prozent) der Firmen geben an, dass Verschlüsselung ihr wichtigstes Verfahren zu Sicherung der IoT-Geräte ist. Dabei verschlüsseln 62 Prozent die Daten, sobald sie auf ihren IoT-Geräten empfangen werden, und 59 Prozent verschlüsseln die Daten, sobald sie gesendet werden. 92 Prozent der Organisationen stellten nach der Einführung von IoT-Sicherheitsvorkehrungen fest, dass sowohl ihr Absatz als auch die Nutzung ihrer Produkte gestiegen sind.



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