Autonome Aufpasser 30.03.2020, 09:03 Uhr

Software für autonome Inspektionsroboter

Vier TU-Absolventen und der Informatik-Professor und Robotik-Experte Oskar von Stryk haben das Unternehmen Energy Robotics gegründet.
Der Roboter ExR.-1 mit einigen Mitarbeitern von Energy Robotics.
(Quelle: www.tu-darmstadt.de/Patrick Bal )
Mit der von ihnen entwickelten Software für autonome Inspektionsroboter ist das Team derzeit weltweit führend auf dem Markt für die Überwachung von Öl-, Gas- oder Chemieanlagen.
Die Software liefert Echtzeitbilder, die Inspektionsroboter auf ihren Kontrollrunden aufnehmen. Die Überwachungsfahrzeuge, die wie stabile Hightech-Staubsauger mit Kettenantrieb aussehen, fahren autonom. Kameragesteuert folgen sie auf ihrer Inspektionsroute farbigen Linien und Quadraten am Boden, die den Weg und die Kontrollpunkte vorgeben. Die quadratischen Felder, die QR-Codes ähneln, enthalten Anweisungen, welches Instrument, welche Anzeige an dieser Stelle geprüft, welches Rohr in den Blick oder welche Gas- oder Luftmessung vorgenommen werden muss. Das Ergebnis der Kontrollfahrten wird detailliert mit Karten, Fotos und Messgrafiken dokumentiert.
»Derzeit sind wir mit rund einem Dutzend Pilotkunden auf vier Kontinenten in der Testphase«, berichtet Informatik-Professor Oskar von Stryk. Unter anderem für Shell in Rotterdam. Überwacht und gesteuert werden die Inspektionsfahrten von den jeweiligen Standorten der Kunden aus. Der Vorteil: Die Kunden brauchen keine eigene Ausrüstung. »Sie müssen sich einfach nur in die von uns zur Verfügung gestellte Webseite einloggen, um die Ergebnisse der Kontrollfahrten abzurufen«, erklärt Dr. Alberto Romay.



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