State of ITAM Report 31.10.2021, 08:29 Uhr

Nachholbedarf beim IT-Management

Das konstant hohe Tempo der digitalen Transformation setzt Unternehmen mehr und mehr unter Druck.
Das Tempo der digitalen Transformation bringt das IT-Asset-Management an seine Grenzen.
(Quelle: www.flexera.de)
Dabei geht es weniger um die Implementierung von Cloud, SaaS, Container und Co. sondern um das nachhaltige Management der neuen IT-Assets innerhalb der IT-Infrastruktur. Das ist das Ergebnis des State of ITAM Report 2022 von Flexera. 
Der Bericht wirft einen Blick auf den Reifegrad von IT- und Software-Asset-Management (ITAM) und wie es Unternehmen gelingt, ihre technologischen Ressourcen zu managen und zu optimieren. Im letzten Jahr hat sich diese Aufgabe zur regelrechten Sisyphus-Arbeit entwickelt: Kaum sind dringend benötigte Assets ins IT-Ökosystem integriert, reihen sich bereits neue Technologien und Lösung in die Warteschlange ein. COVID-19 und Home-Office haben den Unternehmen zusätzliche Daumenschrauben angelegt.
Dass viele Unternehmen beim ITAM hinterher hinken, zeigt sich besonders deutlich in der Cloud. Nur 28 Prozent der Teams tracken und optimieren die Nutzung von Infrastructure-as-a-Service (IaaS) und Platform-as-a-Service (PaaS). Die Nutzung von Software-as-Service (SaaS) – immerhin der am schnellsten wachsende Cloud-Service – wird gerade einmal von 34 Prozent der Unternehmen nachverfolgt. Im Vergleich: Die Compliance und Nutzung der Lizenzen von On-Premise Anwendungen werden von 65 Prozent der Befragten kontinuierlich überprüft.
Die wachsende Komplexität hybrider IT-Portfolio stellt drei Viertel der ITAM-Teams vor eine Herausforderung. Es fehlt sowohl an qualifizierten Mitarbeitern (70 Prozent), als auch an effizienten ITAM-Tools (50 Prozent) für die Automatisierung. Auch der Reifegrad bestehender ITAM-Praktiken lässt bei 76 Prozent noch zu wünschen übrig.




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