Mensch und KI 12.04.2021, 07:36 Uhr

Neues Kompetenzzentrum geplant

Damit Künstliche Intelligenz (KI) die menschliche Arbeit in der Metropole Ruhr künftig noch besser unterstützen kann, startet die Universität Duisburg/Essen ein neues Verbundprojekt.
Prof. Dr. Uta Wilkens vom RUB-Institut für Arbeitswissenschaft ist Projektkoordinatorin von HUMAINE.
(Quelle: Marquard )
Forschende erarbeiten darin gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Transfer Methoden, um die KI-Entwicklung konkret an den Fähigkeiten und Bedarfen der Nutzenden auszurichten. Die Ruhr-Universität Bochum koordiniert das Vorhaben, an dem außerdem die Bochumer Hochschule für Gesundheit und die UDE mit ihrem Institut Arbeit und Qualifikation IAQ beteiligt sind.
Das Projekt bringt Forschende aus der Arbeitswissenschaft, der Neuroinformatik, der Ingenieurwissenschaft, Psychologie und Sozialwissenschaft mit Akteuren aus diversen mittelständischen Unternehmen sowie Transferspezialisten im Ruhrgebiet zusammen. Ihr Ziel ist es, Methoden für die Entwicklung künstlicher Intelligenz zu erarbeiten, mit denen die Algorithmen künftig für verschiedene Anwendungsfelder in der Industrie, der Gesundheitswirtschaft und dem Versicherungswesen maßgeschneidert werden können, sodass sie den Menschen in ihrem Arbeitsalltag bestmöglich unterstützen.
»Viele Unternehmen haben Sorge, dass die Einführung von KI im Betrieb auf Ablehnung bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stoßen könnte«, erklärt Prof. Dr. Uta Wilkens vom RUB-Institut für Arbeitswissenschaft, Projektkoordinatorin von HUMAINE. »Deshalb ist es wichtig, dass mithilfe von KI nachvollziehbare und verlässliche Lösungen entstehen, die den Menschen nicht infrage stellen, sondern Potenziale heben, die ohne diese Technik brachliegen würden.«




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