Digitale Agenda 2019 01.04.2019, 09:46 Uhr

Digitale Transformation als Erfolgsfaktor

Die Erfolgsmessung digitaler Strategien zeigt in den Firmen derzeit die größten Ausschläge, wenn es um zufriedenere Kunden (84 Prozent) geht.
Für die Studie »Digitale Agenda« wurden Führungskräfte zum Thema digitale Transformation befragt.
(Quelle: www.dxc.technology )
Am schwächsten bewerten die Manager den Erfolg bei  vernetzten Partnerschaften (52 Prozent). Das sind Ergebnisse der DACH-Studie »Digitale Agenda 2019« von DXC Technology. Dafür wurden im Auftrag von DXC insgesamt 600 Manager in Deutschland, Österreich und der Schweiz in vierter Auflage von einem Marktforschungsinstitut befragt.
Die führenden Unternehmen arbeiten sehr fokussiert, um ihre Top-3 Zukunftsziele der digitalen Transformation zu erreichen: Bei der Kundenzufriedenheit bewerten 57 Prozent der Firmen den gemessenen Erfolg als gut – 27 Prozent sogar mit sehr gut. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei dem Wunsch, Umsätze zu steigern (81 Prozent = gut und sehr gut) und die Qualität zu verbessern (79 Prozent = gut und sehr gut). Diese drei Aktionsfelder stehen sowohl bei den bisher erreichten Resultaten als auch bei den gewünschten Zukunftserfolgen auf der Digitalen Agenda ganz oben.
Am Beispiel der Kostensenkung wird allerdings deutlich, dass die Erkenntnisse aus ersten Erfolgen ursprüngliche Pläne ändern können: So rangiert das Ziel der Kostensenkung bei den Firmen ohne gemessenen digitalen Projekt-Erfolg mit einer Zustimmung von 77 Prozent auf dem dritten Platz. Bei den Unternehmen mit gemessenen Erfolgen liegt das Ziel der Kostensenkung nur noch auf Platz 6.
Erstaunlich schwach ausgeprägt ist bei den Firmen aktuell das Ziel, im Zuge der Digitalisierung neue Partner-Ökosysteme zu etablieren. Selbst bei den bereits erfolgreichen Firmen schreiben sich nur 15 Prozent dieses Strategie-Element für die Zukunft ins Pflichtenheft. Am Beispiel der Industrie-4.0 wird aber deutlich, dass die Vernetzung mit Partner-Ökosystemen in der smarten Fabrik der Zukunft eine Schlüsselrolle spielt. Digitale Plattformen ebnen hier den Weg, Produktionsnetzwerke miteinander zu verbinden und  gemeinsame Ressourcen und angebundene Marktplätze zu erschließen. So entstehen für die Betriebe ganz neue Möglichkeiten, über traditionelle Grenzen hinweg mit ihren Partnern zusammenzuarbeiten. Digitale Plattformen werden künftig die Basis dafür sein,  Wertschöpfungsnetzwerke zu betreiben – einschließlich Auftragsmanagement, automatische Vertragsabwicklung oder Supply-Chain-Integration.


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