Samsung und Google 04.03.2019, 08:13 Uhr

Partnerschaft für Android Enterprise

Samsung und Google wollen im Rahmen des Android-Enterprise-Programms künftig noch enger zusammenarbeiten.
Samsung und Google wollen bei Android Enterprise enger zusammenarbeiten.
(Quelle: www.android.com/enterprise/ )
Das haben die Unternehmen auf dem Mobile World Congress in Barcelona angekündigt. Die Kooperation umfasst unter anderem den Support von OEMConfig auf Samsung-Smartphones sowie die Zusammenarbeit für eine vereinfachte Bereitstellung in Unternehmen.
OEMConfig ist ein neuer Android-Standard, der es Erstausrüstern erlaubt, neue kundenspezifische Funktionen umzusetzen, die sich zentral über Enterprise-Mobility-Management-Lösungen (EMM) ansteuern und verwalten lassen. Dabei ist es für EMM-Anbieter nicht mehr erforderlich, ihre Lösungen für jede neue vom OEM bereitgestellte Funktion anzupassen. Durch den Support von OEMConfig in Samsung-Geräten können EMM-Lösungen nun auch einfacher auf die mächtigen Mobile-Device-Management-Werkzeuge (MDM) in der Knox Platform for Enterprise (KPE) zugreifen. Darüber hinaus ermöglicht der Support auch eine einfachere Verteilung von neuen Funktionen, da diese prinzipiell direkt mit der Markteinführung von Samsung implementiert werden können.
Für den OEMConfig-Support wird Samsung noch in diesem Frühjahr die App Knox Service Plugin veröffentlichen. Alle EMM-Anbieter, die ihre Lösungen für Android Enterprise validiert haben, können KPE-Funktionen sofort unterstützen, sobald der koreanische Smartphone-Hersteller die Features über das Knox Service Plugin ausrollt.
Sowohl Google als auch Samsung bieten Funktionen für eine weitläufige Geräte-Bereitstellung in Unternehmen über das Internet an. Konkret handelt es sich dabei um die Zero-Touch-Registrierung in Android Enterprise sowie um Samsungs Knox Mobile Enrollment innerhalb des Knox Deployment Program. Die Features gestatten Administratoren eine automatisierte Geräte- und Benutzerregistrierung mitsamt Konfiguration.
Bislang mussten die Deployment-Funktionen separat von Resellern und Service Providern implementiert und unterstützt werden. Eine gemeinsame Client-Bibliothek mit vereinheitlichten APIs soll hier für Abhilfe sorgen und Dienstleistern die Arbeit mit beiden Methoden vereinfachen. Auch die neue Bibliothek werde im Frühjahr 2019 an die Partner verteilt.


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