Smartphone-Test 14.08.2022, 11:14 Uhr

Stress wie im Labor

Wissenschaftler der Universität Bielefeld haben eine neue Methode entwickelt, um Stress auszulösen.
Prof. Dr. Hanna Drimalla leitet die AG Multimodal Behavior Processing der Technischen Fakultät der Universität Bielefeld.
(Quelle: Universität Bielefeld)
Ein Test via Web-Applikation zeigt, dass das gezielte Hervorrufen von Stress nicht auf eine Laborsituation beschränkt ist. Mit dem Digital Stress Test (DST) lassen sich ähnliche Effekt erzielen. Ihre Forschungsergebnisse hat die Arbeitsgruppe Multimodal Behavior Processing im Journal of Medical Internet Research veröffentlicht.
Was bislang im Labor geschah, haben die Testpersonen nun selbst in der Hand: Das eigene Smartphone löst den Stress aus. Professorin Dr. Hanna Drimalla ist Leiterin der AG und erklärt die Vorteile: »Wir können damit vielfältigere Stressdaten in größeren Mengen viel schneller sammeln als wir es von herkömmlichen Methoden gewohnt sind.« Das eröffne neue Möglichkeiten in der Stressforschung. »Wir haben damit ein Tool, mit dem wir weltweit Stress gezielt erzeugen und gleichzeitig analysieren können.« In Englisch und Deutsch ist der Test bereits vorhanden. Derzeit arbeitet die AG an Übersetzungen in andere Sprachen – darunter Russisch, Armenisch und Italienisch.




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