6G-Technologie 04.07.2021, 11:28 Uhr

Neue Standards und Prozesse

Um die Digitalisierung voranzutreiben, ist die nächste Generation des Mobilfunkstandards 6G unabdingbar. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert ein Konsortium mit 17 Partnern (Open6GHub), das sich mit 6G-Standards und -Prozessen befasst.
Professor Dr. Hans Schotten koordiniert die Forschungsvorhaben zu 6G-Standards und -Prozessen.
(Quelle: DFKI)
Dazu stellt es in den nächsten vier Jahren rund 68 Millionen Euro zur Verfügung. Jeweils rund elf Millionen Euro davon gehen an die Technische Universität Kaiserslautern (TUK) und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), wo Professor Dr. Hans Schotten das Vorhaben koordiniert. Es geht unter anderem um Datensicherheit, eine hochzuverlässige Datenübertragung, Netzverfügbarkeit und neuartige Rechnernetze.
Mit der 6G-Technologie könnten in Zukunft etwa Biosensoren in der personalisierten Medizin, persönliche Avatare zum Schutz im Straßenverkehr oder als Unterstützung in der Arbeitswelt zum Einsatz kommen. Aber auch bei der Umsetzung der Klimaziele dürfte 6G eine Schlüsselrolle zukommen.
Der Open6GHub – ein Konsortium aus 17 Forschungseinrichtungen – wird daran arbeiten, 6G als Schlüsseltechnologie einer nachhaltigen Digitalisierung von Gesellschaft und Wirtschaft zu etablieren. »Wir stellen bei unserer Arbeit den Menschen und seine Souveränität in den Mittelpunkt«, erläutert der Koordinator Professor Dr. Hans Schotten. »Er wird künftig in einer hoch-vernetzten Welt mit autonomen Geräten und Fahrzeugen leben.« Dabei spiele insbesondere der Schutz privater Daten und eine vollständige Systemtransparenz eine bedeutende Rolle.




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