Fachhochschule St. Pölten 13.05.2018, 08:04 Uhr

Ultraschall-Firewall fürs Handy

Ultraschallkommunikation ermöglicht es, Geräte zu koppeln, Informationen auszutauschen, aber auch BenutzerInnen und ihr Verhalten über mehrere Geräte hinweg zu verfolgen, ähnlich wie mit Cookies im Web.
Das Projekt SoniTalk der Fachhochschule St. Pölten will Benutzern die Kontrolle darüber geben, was von welcher App gesendet werden darf.
(Quelle: Fachhochschule St. Pölten/Katarina Balgavy)
Immer mehr Geräte kommunizieren über diesen unhörbaren Kommunikationskanal. Jedes Gerät mit einem Mikrofon und einem Lautsprecher kann Ultraschalltöne senden und empfangen. Die BenutzerInnen sind sich in der Regel dieser unhörbaren und versteckten Datenübertragung nicht bewusst.

Das Projekt SoniControl der FH St. Pölten entwickelte eine mobile Anwendung, die akustische Cookies aufspürt, die Nutzer darauf aufmerksam macht und auf Wunsch das Tracking blockiert. Die App ist damit gewissermaßen die erste verfügbare Ultraschall-Firewall für Smartphones und Tablets. »Das herausforderndste an der Entwicklung der App war es, eine Methode zu entwickeln, die unterschiedliche existierende Ultraschallübertragungstechniken zuverlässig und in Echtzeit erkennen kann«, sagt Matthias Zeppelzauer, Leiter des Projekts und Senior Researcher in der Forschungsgruppe Media Computing am Institut für Creative\Media/Technologies der FH St. Pölten.


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