Mobilfunk 16.07.2018, 10:48 Uhr

5G-ConnectedMobility auf der A9

Mit dem Einsatz von CAT M1 (Category M1) im Live-Netz des Mobilitätstestfeldes 5G-ConnectedMobility funkt die neue IoT-Mobilfunktechnologie erstmals in einem Live-Netz in Deutschland.
Die 5G-ConnectedMobility-Teststrecke umfasst einen Bereich der Bundesautobahn A9 sowie der Bahnschnellfahrstrecke zwischen Nürnberg-Feucht und Greding.

(Quelle: Wikipedia/S. Terfloth)
Ein Vorteil von CAT M1 gegenüber anderen Technologien ist die problemlose Verbindung von sich in Bewegung befindenden IoT-Geräten - auch beim Wechsel der Mobilfunkzelle.

»Die Zukunft der Mobilität liegt in vernetzten Fahrzeugen,« ist sich Stefan Koetz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ericsson GmbH, sicher. »CAT M1 ist hierbei ein logischer nächster Schritt, da die Technologie im Gegensatz zu anderen IoT-Technologien auch einen reibungslosen Übergang von einer Mobilfunkzelle in die nächste ermöglicht - im Mobilitätskontext also höchst relevant.« Die neue Technologie ist seit einigen Wochen im Testfeld 5G-ConnectedMobility auf der A9 im Einsatz. CAT M1 ist eine Technologie, die einen geringen Stromverbrauch erfordert und im Gegensatz zu Narrowband-IoT auch Sprach- und Handover-Funktionen bietet.

5G-ConnectedMobility schafft auf dem Digitalen Testfeld Autobahn eine dedizierte Netzinfrastruktur und eine reale Anwendungsumgebung, um insbesondere Tests in den Bereichen Fahrzeug-zu-Fahrzeug, Fahrzeug-zu-Infrastruktur und Digitalisierung der Eisenbahninfrastruktur mit 5G-Technologie durchzuführen. Die Teststrecke umfasst einen rund 30 Kilometer langen Bereich der Bundesautobahn A9 sowie der Bahnschnellfahrstrecke zwischen den Anschlussstellen Nürnberg-Feucht und Greding in Bayern. Mitglieder des 5G-ConnectedMobility-Projektes sind Ericsson, BMW Group, Deutsche Bahn, die drei Mobilfunkanbieter Deutsche Telekom, Telefónica Deutschland und Vodafone, das 5G Lab Germany an der Technischen Universität Dresden sowie die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) und die Bundesnetzagentur (BNetzA). Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) sowie die Bayerische Straßenbauverwaltung (Autobahndirektion Nordbayern) unterstützen das Projekt.



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