WebRTC in Deutschland 11.03.2018, 17:22 Uhr

EuroCloud veröffentlicht WebRTC-Leitfaden

Chats oder Videokonferenzen sind heute zwischen allen Webbrowsern per Mausklick möglich, ganz ohne zusätzliche Clients oder Erweiterungen.
Andreas Weiss ist Director EuroCloud Deutschland, dem Verband der deutschen Cloud-Computing-Wirtschaft.
Was vor einiger Zeit noch nach Science-Fiction klang, ist mit WebRTC jetzt Realität. Die webbasierte Real-Time-Communication ist bereits in nahezu allen aktuellen Internetbrowsern integriert. Dies stellt das neue EuroCloud Whitepaper »WebRTC in Deutschland Fakten und Trends« der EuroCloud Deutschland_eco e. V. fest.

»Das Potenzial der jungen Technologie ist riesig. Sie ermöglicht es, allein mit Hilfe gängiger Browser vollwertige Web-Konferenzen abzuhalten – ohne komplizierte Installation oder zusätzliche Komponenten«, sagt Andreas Weiss, Director EuroCloud Deutschland. »Die stetig wachsende Verbreitung von WebRTC steht ganz im Zeichen des allgemeinen Trends hin zu integrierter Kommunikation aus der Cloud. Anwendungsmöglichkeiten gibt es etwa im Gesundheitswesen, Finanzbereich oder für Online-Shops, die mit Kunden direkt kommunizieren können.«

Neben den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Standards erläutert das EuroCloud Whitepaper die technischen Hintergründe, den aktuellen Stand der Entwicklung und Sicherheitsfragen. Schließlich bringt WebRTC eigene Security-Funktionen und eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von Hause aus mit. Die Browser Chrome, Opera, Firefox und Microsoft Edge unterstützen bereits vollständig WebRTC. Dadurch gibt es mehr als sechs Milliarden WebRTC-fähige Endgeräte. Dass einfache Telefonate oder auch Gruppen-Video-Chats zwischen den Browsern der Teilnehmer stattfinden können, das hat beispielsweise die Callcenter-Branche für sich entdeckt. Auch in der internen Kommunikation von Unternehmen und im medizinischen Sektor wird die Möglichkeit einer reibungslosen, niedrigschwelligen Kommunikation bereits genutzt.


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