Qlik-Report 09.07.2018, 09:51 Uhr

Mangelnde Datenkompetenz als Leistungsbremse

In einer weltweiten Studie zeigt Qlik den Stand der Dateninkompetenz und bietet praktische Ratschläge, wie man alle Mitarbeiter mit Daten, Tools und Lernen vertraut macht.
Eine Qlik-Studie zeigt den Stand der Dateninkompetenz in Unternehmen.
Die Qualifikationslücke wächst: 76 Prozent der Entscheider weltweit sind zunehmend überfordert und wissen nicht, wie man Einsichten aus Daten und Maschinen gewinnen kann. 48 Prozent haben Probleme, relevante Daten und Manipulationen zu unterscheiden. In Deutschland ist zudem nur in 23 Prozent der Unternehmen jeder fähig und berechtigt, Daten zu nutzen. Dies zeigt eine weltweite Studie von Qlik, dem führenden Anbieter von Data Analytics.

McKinsey prognostiziert, dass bis 2030 800 Millionen Menschen weltweit durch Automatisierung und Robotik ihre Jobs verlieren werden. Gartner feiert Datenkompetenz (Data Literacy) als unerlässliche Fähigkeit am Arbeitsplatz. Dennoch trauen es sich mehr als drei Viertel aller Entscheider weltweit nicht zu, Daten zu lesen, damit zu arbeiten, sie zu analysieren und zu hinterfragen. Besonders zweifeln die europäischen Manager (83 Prozent), gefolgt von APAC mit 80 Prozent und den USA mit 67 Prozent.

»Daten sind die neue Grundlage im Wettbewerb: Unternehmen ziehen daraus Einsichten und gewinnen so Marktanteile. Der Erfolg von Unternehmen ist extrem abhängig von der Fähigkeit der Mitarbeiter, die Sprache der Daten zu lernen. Dass die Unternehmensführung damit zu kämpfen hat, die Daten zu verstehen, bremst nicht nur ihren eigenen Erfolg, es hindert sie auch daran, den notwendigen Kulturwechsel im Unternehmen voranzutreiben«, meint Robert Schmitz, Area Vice President Southern Europe & Russia bei Qlik. »Unternehmen brauchen Data Champions, die Datenkompetenz-Programme vorantreiben können. Das wird auf unterschiedlichen Ebenen passieren müssen. Starkes Mentoring und klare Verantwortlichkeiten schaffen die richtige Unternehmenskultur für alle Mitarbeiter, unabhängig von Rolle und Hierarchie.«



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