HPI Schul-Cloud 16.11.2020, 11:16 Uhr

Digitaler Unterricht als neue Normalität

Schulen trifft die Corona-Pandemie besonders hart und die Situation verschärft sich derzeit erneut. Medienberichten zufolge sind laut Deutschem Lehrerverband aktuell mehr als 300.000 Schülerinnen und Schüler coronabedingt in Quarantäne.
Die HPI Schul-Cloud will eine intuitiv bedienbare digitale Lehr- und Lernumgebung schaffen, die datenschutzkonform ist.
(Quelle: www.hpi.de )
Der Unterricht muss digital stattfinden, aber an vielen Schulen fehlen noch immer zuverlässige und sichere Lernumgebungen. Mit der HPI Schul-Cloud gibt es eine Lösung, die bundesweit allen Schulen offen steht, die noch keine vergleichbaren Angebote des Landes oder Schulträgers nutzen, und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird.
»Nach Ausbruch der Corona-Krise im Frühjahr haben die Schulen quasi im Sprint Lösungen geschaffen, um Unterricht digital zu organisieren. Trotz dieser Fortschritte sind die Defizite noch groß und viele nicht ausreichend vorbereitet. In vielen Schulen fehlen noch immer Infrastrukturen, die alle erforderlichen Funktionalitäten für digitalen Unterricht bieten und eine sichere Nutzung von Lerninhalten garantieren«, sagt Prof. Christoph Meinel, Direktor des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) und Leiter des von der Bundesregierung geförderten Open-Source-Projekts HPI Schul-Cloud. Lehrkräfte, Schüler:innen und Eltern können mit der Lernumgebung orts- und zeitunabhängig von jedem Endgerät aus digitale Inhalte verschiedener Anbieter nutzen, ohne dass personenbezogene Daten an diese abfließen. Aktuell greifen bereits mehr als 800.000 Nutzer auf die datenschutzkonforme Lerninfrastruktur zu. Mehr als 3.000 Schulen sind bislang an das länder- und schulübergreifende IT-System angeschlossen.



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