Dialogmarketing-Monitor 13.11.2021, 16:05 Uhr

Zuwächse beim Onlinemarketing

Der neue Dialogmarketing-Monitor der Deutschen Post zeigt: Entgegen der negativen Entwicklung am Werbemarkt durch die Lockdown-Maßnahmen und die wirtschaftlich angespannte Lage konnten Dialogmedien (Onlinemarketing, Mailings und Telefonmarketing) im Jahr 2020 zulegen.
Dialogmarketing-Monitor 2021: Dialogmedien legen 2020 gegen den Trend am Werbemarkt zu.
(Quelle: www.dpdhl.de)
Auch wenn der deutsche Werbemarkt um 7 Prozent auf nun 39,3 Milliarden Euro gesunken ist, haben die Unternehmen 20,4 Milliarden Euro in Dialogmedien investiert, ein Plus von 300 Millionen Euro. Die klassischen Medien mussten dagegen Einbußen hinnehmen und liegen jetzt bei 18,9 Milliarden Euro (minus 3,3 Milliarden Euro). Mit einem Anteil von 52 Prozent am Gesamtmarkt machen Dialogmedien nun den größeren Anteil aus und haben die Klassik erstmals überholt. Sie werden von 81 Prozent der deutschen Unternehmen genutzt.
Mit Werbeinvestitionen von 13,2 Milliarden Euro ist Onlinemarketing die stärkste Gattung und verzeichnete als einziger Kanal 2020 Zuwächse (plus 14 Prozent). Durch den Shift des Einzelhandels in Richtung E-Commerce hat auch der Handel seine Werbung verstärkt online eingesetzt, um potenzielle Kunden anzusprechen. So stiegen die Budget-Anteile für Suchmaschinen- oder Social-Media-Marketing sowie für Display oder Videowerbung und E-Mail-Marketing deutlich. Auch der Budget-Anteil für Werbesendungen wurde im Schnitt öfter erhöht als reduziert. So konnten diese trotz Einbußen von 1,2 Milliarden Euro ihren dritten Platz im Ranking der Mediengattungen behaupten: Mit 6,3 Milliarden Euro Gesamt-Budget liegen sie hinter Print-Anzeigen (6,7 Milliarden Euro) und vor TV-Werbung (6,2 Milliarden Euro). Im Bereich der klassischen Medien kam es zu mehr Reduzierungen als zu Erhöhungen der Budgets.




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