Datensicherheit 20.07.2020, 08:18 Uhr

Onlinebanken bekommen das meiste Vertrauen

Insgesamt haben Deutsche wenig Vertrauen in die Datensicherheit auf Online-Plattformen. Trotzdem übernehmen die Nutzerinnen und Nutzer auch immer noch zu wenig Eigenverantwortung durch eigene Sicherheitsmaßnahmen.
Onlinebanken bekommen in Sachen Datensicherheit das meiste Vertrauen der Nutzer.
(Quelle: www.eco.de )
Das höchste Vertrauen mit rund 60 Prozent attestieren die Befragten mit Abstand Onlinebanking-Anbietern. Den Online-Services des Staates wie beispielsweise dem Online-Ausweis traut lediglich jeder Vierte (25,9 Prozent) zu, verantwortungsvoll mit den eigenen Daten umzugehen. Das ergab eine Meinungsumfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des eco – Verbands.
Auch bei Onlineshopping-Portalen sind Nutzerinnen und Nutzer skeptisch: Nur 16,8 Prozent glauben an einen verantwortungsvollen Umgang mit ihren Daten in Onlineshops. Am wenigsten vertrauen die Deutschen sozialen Netzwerken, hier sehen nur 3,3 Prozent ihre persönlichen Daten in guten Händen. Knapp jeder Dritte (30,8 Prozent) Befragte sagt, er schreibe keiner der angegebenen Plattformen einen verantwortungsvollen Umgang mit seinen Daten zu.
Obwohl das Vertrauen in vielen Bereichen gering ist, lassen viele Befragte die gebotenen Möglichkeiten, ihre Daten zu schützen, ungenutzt. Mit 57 Prozent nutzt zwar die Mehrheit der Deutschen unterschiedliche Passwörter und Anmeldedaten im Netz. Mit 32 Prozent der Befragten nutzt nur ein Drittel eine 2-Faktor-Authentifizierung, wenn die Plattformen es anbieten. 
Jüngere Personen haben eine stärkere Akzeptanz der sicheren Datenschutzmaßnahmen. Unter den 18-29-Jährigen verwenden bereits 41,5 Prozent die 2-Faktor-Authentifizierung. Allerdings ergreift ein kleiner Teil aller Befragten (14,4 Prozent) bisher noch gar keine Maßnahmen, um ihre Daten zu schützen.


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