Cyberattacken 05.09.2021, 08:54 Uhr

Wahrscheinlichkeit eines Angriffs bei 23 Prozent

Avast hat die Ergebnisse seines neuesten Global PC Risk Reports veröffentlicht. Demnach sind die deutschen Endverbraucher im internationalen Vergleich weniger gefährdet, die Wahrscheinlichkeit einer Cyberattacke steigt jedoch seit zwei Jahren stetig an.
Wahrscheinlichkeit für Privatanwender in Deutschland für alle Bedrohungen.
(Quelle: www.avast.com)
Nach neusten Erkenntnissen liegt die Wahrscheinlichkeit einer Cyberattacke bei 22,97 Prozent. Der Wert beschreibt Angriffsversuche durch Schadprogramme aller Art. Die Chance, im privaten Umfeld einer komplexen Bedrohung zum Opfer zu fallen, liegt bei 3,07 Prozent.
Der Global PC Risk Report definiert komplexe Bedrohung als ausgefeilte oder bisher noch nicht aufgetretene Gefährdungen. Sie sind darauf ausgelegt, gängige Schutztechnologien in Sicherheitssoftware, wie etwa Signaturen, Heuristik, Emulatoren, URL-Filter und E-Mail-Scans zu umgehen. Die Wahrscheinlichkeit weltweit als Endverbraucher auf PC-Malware zu stoßen, liegt bei 29,39 Prozent. Das entspricht einer Steigerung von rund fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Chance, dass Benutzer von einer komplexen Bedrohung angegriffen werden, ist geringer und liegt bei fünf Prozent (4,61 Prozent im Vorjahr). Regionen mit konfliktreicheren gesellschaftspolitischen Situationen wie der Nahe Osten, Asien, Afrika und Osteuropa scheinen auch in der Online-Welt einem größeren Risiko ausgesetzt zu sein.




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