ExpressVPN-Studie 17.09.2022, 17:56 Uhr

Suchverhalten der Deutschen im Netz

Etwas mehr als ein Drittel der Deutschen greift auf der Suche nach Services, Fakten und Ratschlägen mindestens einmal täglich auf das Internet zurück, 17 Prozent nehmen die Hilfe aus dem Netz sogar fünf bis sechsmal pro Tag in Anspruch.
Die Hälfte der Deutschen befragt bei kniffligen Fragen eher das Internet als Freunde und Familie.
(Quelle: www.expressvpn.com)
Mehr als die Hälfte der Deutschen (51 Prozent) fühlt sich wohler damit, bei kniffligen Fragen das Internet zu konsultieren, anstatt sich an Familie und Freunde zu wenden. Darüber hinaus haben ganze 45 Prozent die bekannteste aller Suchmaschinen schon einmal etwas gefragt, das sie niemals einer anderen Person anvertrauen würden. Gerade Jüngere scheinen diesen Weg zu bevorzugen - 51 Prozent der 18- bis 24-Jährigen sowie 53 Prozent der 25- bis 34-Jährigen haben mit Google bereits ein Geheimnis geteilt. Im Vergleich dazu sind es in der Gruppe der 45- bis 54-Jährigen nur 31 Prozent, bei den 55- bis 64-Jährigen sogar nur 23 Prozent.
Zwar geht es bei den Suchanfragen oft um Alltägliches - zum Beispiel um Rezepte (17 Prozent), das Wetter (20 Prozent), Reiseziele (20 Prozent) oder das Alter eines Prominenten (11 Prozent) - jedoch spielen auch immer wieder Themen eine Rolle, die um ein Vielfaches persönlicher und intimer sind. So googeln zum Beispiel 16 Prozent der Befragten nach Informationen zu physischen und 11 Prozent zu psychischen Erkrankungen. 14 Prozent suchen nach Heilmitteln und Kuren bei körperlichen Beschwerden. 20 Prozent suchen nach Antworten rund um das Thema Sex, während sich elf beziehungsweise neun Prozent Tipps zu Dating- und Beziehungsfragen erhoffen.
In Anbetracht der Themen und der persönlichen Details, die mit dem Netz geteilt werden und der Sorge darüber, was andere denken könnten, scheinen sich die Menschen jedoch nur wenig Gedanken um ihre Privatsphäre und mögliche Folgen ihrer digitalen Offenheit zu machen. Letztendlich nutzen nur 16 Prozent der Befragten täglich einen Inkognito-Browser für ihre Online-Suchen, ein Drittel (34 Prozent) greift nie auf diese Option zurück. Ähnlich verhält es sich mit der Nutzung virtueller privater Netzwerke (VPN) zur Verbesserung der Privatsphäre im Internet - knapp die Hälfte der Deutschen (48 Prozent) nutzt kein VPN.




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